Raumfordernde Läsionen

 

Verfahren Empfehlung Kommentar
MRT oder CT Indiziert [A] Zur exakten Lokalisierung von Tumoren im Frühstadium (hilfreich für  hirurgischen Eingriff) und bei Läsionen im Bereich der hinteren Schädelgrube ist die MRT sensitiver. Mit der MRT bleiben Kalzifikationen möglicherweise unerkannt. Die
CT ist häufig eher verfügbar und bei Läsionen oberhalb des Tentoriums und bei Hämatomen unterhalb der Dura oft ausreichend. Die MRT ist im Bereich der hinteren Schädelgrube sowie bei Gefäßläsionen überlegen. Bei kleineren
Läsionen, im Bereich der hinteren Schädegrube und bei Ausdehnungen in verschiedene Raumrichtungen wird die MRT obligat mit Kontrastmittel durchgeführt. Unter gewissen Umständen kann die NM von Nutzen sein, z. B. zur Beurteilung der Viabilität von Tumoren nach der Therapie, insbesondere nach einer Strahlentherapie.
NM Indiziert [B] SPECT mit 123I-IMT oder besser noch F18-FDG (PET) klären frühzeitiger als MRT/CT die Frage vitaler Tumorrest/Narbe/Rezidiv.